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Das bin ich. Ich lebe mit meiner Familie in Easkey, einer kleinen Stadt an der Atlantikküste des Landkreises Sligo, Irland.

Ich bin Journalist und mag es, über alles Mögliche zu schreiben.

Kontaktieren Sie mich doch per E-Mail unter rolfblessing@web.de.

Ich bin auch bei Twitter: twitter.com.

Rolf Blessing               Schriftsteller Autor Maler Kunstschaffender

Der Autor

 

Rolf Blessing, 1957 in Mülheim an der Ruhr geboren und ist viel gereist.  Als Ruhrgebietskind wurde er von Stahl, Kohle und Fußball geprägt. Er schreibt (Gedichte, Kolumnen, Kurzgeschichten, Kritiken), fotografiert und malt seit 1979. Er ist regelmäßiges Mitglied der "Lesebühne Mülheim an der Ruhr", Mitglied im Kunstverein Mülheim an der Ruhr und ordentliches Mitglied in der Gruppe 48 e. V. mit Sitz in Rösrath.

Nach seinem ersten Gedichtband im Jahr 2019, "Betrachtungen eines Halbtoten", folgte eine Sammlung von Ruhrgebietsgeschichten/-Erzählungen "KOLONIE", ebenfalls noch im Jahr 2019.  

Das Jahr 2020 hat er mit seinem zweiten Gedichtband "War ich bisher ein Drachentöter" begonnen.

Zur Zeit schreibt er an seinem ersten Roman und gleichzeitig an seinem dritten Gedichtband 

 

 

Aktuell: 12.08.2020

Zsuzsa Debre (Violine) möchte Freude und Unbekümmertheit nach Oberhausen bringen. Dazu veranstaltet sie im KulturKaufhaus in Oberhausen, Goebenstrasse 83, im Haus der Ideenwerkstatt, eine Kulturwoche vom 21. September bis zum 26. September 2020. An allen Tagen werden jeweils ab 14.00 Uhr Künstler (Musiker und Autoren) unterhalten.

Am Donnerstag, den 24. September 2020 liest dort um 16.00 Uhr

                                  Rolf Blessing.

U. a. trägt er aktuelle Gedichte zum Thema "Schaltjahr" vor. 

Der Eintritt ist kostenlos

 

 

Aktuell: 24.06.2020

Aus dem Gedichtband "Betrachtungen eines Halbtoten" wurden zwei Gedichte in die ungarische Sprache übersetzt (von Dr. Levente Miklos) . Weitere werden bald folgen.

 

NEY 17

 

 Aranysirályok / a végtelen távolában / az égnek / a nyugodt tenger felett

 

 vitorláznak / a víz felett / a homok hosszában

 

 mint az álmok / melyeket az ember / nem foghat meg.

 

 

NEY 17

 Silbermöwen

in den grenzenlosen Weiten

des Himmels

über ruhig liegendem Meer

 

segeln sie

über Wasser

den Sand entlang

 

wie Träume

die man

nicht fangen kann

 

 

 Apollo oszlopai  /Die Säulen Apollons/

 

 Az oszlopok romjain / keresztül / semmi / nem takarja el / a kilátását / a szelíd dombokra /

 

a szegényes fabirodalommal / a széles égbolton

 

 

 

a hegyekből jövő felhők / az elkövetkező napokban / ott széttekintenek / a rég tisztelt istenektől /

 

fogadtatva / amíg / ezt még megtehetik

 

 

Die Säulen Apollons

 durch die

Ruinen der Säulen

verstellt nichts

den Blick

auf die sanften Hügel

die wenigen Baumreihen

den weiten Himmel

 

Wolken aus den Bergen

werden

in den nächsten Tagen

dort vorbeischauen

von den lang verehrten Göttern

in Empfang genommen

solange

sie es noch können

 

Freitag, 03. Juli 2020, Handelshof Mülheim, 19.00 Uhr Lesebühne

Neben Enno Kalisch, Schauspieler und Sprecher aus Königswinter und

Andreas Niggemeier, Rezitator aus Düsseldorf, und anderen

liest Rolf Blessing

- die Kurzgeschichte "Gasometer",  sowie aus seinem

Gedichtband "War ich bisher ein Drachentöter"

 

17.03.2020

Die neuen Gedichte "Altar" und "Entblättern" wurde in die

Anthologie "Fließen der Identitäten" des Geest-Verlages,

 

die Ende März erscheinen wird, aufgenommen.

Die Buchpremiere in Berlin wird wg. Corona auf unbestimmte Zeit verschoben. 

 

 

 

06. März 2020

66.Lesebühne Mülheim an der Ruhr im Handelshof

ab 19.00 Uhr, Eintritt frei

Rolf Blessing liest aus seinem neuen Gedichtband  "War ich bisher ein Drachentöter.." im Rahmen einer Lese- und Musikveranstaltung mit zahlreichen bekannten Autoren.

Unter anderem tritt der Didgeridoo-Künstler Enis Okumusoglu mit "Pure Imagination" auf.

Besonders zu erwähnen sind weiterhin die Autoren

- Brett Mc. Bean aus Australien

  und

- Wolfgang Hausmann 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der zweite Gedichtband ist veröffentlicht (15.01.2020)

War ich bisher ein Drachentöter...

mit den drei Kapiteln

- Stoffwechsel

- Reflexionen

- Entblättern

 

Buchhandel  ISBN 9783750272408

 

 

 

 

 

Die Frankfurter Bibliothek gehört zu den am meisten verbreiteten Lyrikveröffentlichungen. Sie wird weltweit in den bedeutendsten Bibliotheken eingestellt, z. B. in der Wiener Staatsbibliothek, der Schweizer Nationalbibliothek, der Französischen Nationalbibliothek und in der National Library of Congress in Washington. 

In der neuen, in der Adventszeit erscheinenden Ausgabe ist der Autor Rolf Blessing mit seinem Gedicht "Puderzuckerwetter" vertreten:

 

unerbittlicher Nachtfrost

präsentiert den Vollmondriesen

inmitten klarer Sterne

 

kahle Bäume

ragen verloren

aus steinhartem Boden

 

werfen des Mittags

lange Schatten vom Licht

der tiefstehenden Januarsonne

 

alte Blätter

neben Vorjahrshalmen

wie mit Puderzucker überzogen

 

brillantes Lichtkabinett

mit Funkeln und Glitzern

Umgebung spiegelndes Pfützeneisglas

Spechtklopfgeräusche

in windstiller Landschaft

weiße Birkenstämme

vor blauem Himmel

 

06.11.2019

Mit dem Gedicht "Tagtraum" ist Rolf Blessing in der Doppelanthologie "Heimat-Menschheit", die anläßlich der 7.ten Berner Bücherwochen von Reinhard Rakow im Geest-Verlag herausgegeben wurde, vertreten. Die Anthologie erhält überwiegend Kurzgeschichten; nur wenige Gedichte haben es geschafft, dort aufgenommen zu werden. Bei der Eröffnung der Berner Bücherwochen am 27.10.2019 wurde die Anthologie vom niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne vorgestellt.

 

Tagtraum

die Nacht ist vorbei

meinen leichten zerfetzten Traum

rette ich

mühsam in den Tag

er versteckt sich

noch in der Farbtube

aus der ich ihn

ans Tageslicht locke

an Pinselfäden gezogen

die Bühne einer Realität 

betreten lasse

wo er unsterblich wird

 

während ich male

entweicht eine Seifenblase

Richtung Morgenröte

wo die Sonne

mit der Last des Tages um den Hals

den Sünden der Menschheit

als Senkblei an den Füßen

gequält den Horizont erklimmt

mein Inneres

steht flügelschlagend

abseits davon

 

 

Der Mülheimer Lyriker Rolf Blessing war im Hinblick auf den Ulrich Grasnick-Preis 2019 unter 10 Dichtern nominiert.
Thema war „Schritte“. Zündende Idee für dieses Thema war das „Abwerfen der Last, die uns am Gehen hindert und uns nicht am Ziel aufzeigt, wie viel Gepäck ohne Wert mitgeschleppt wurde“.

 

Am vergangenen Wochenende war er als geladener Autor zur Preisverleihung in Berlin (Veranstalter Stadt Berlin) dabei.
Nach den Lesungen der beiden Preisträger Peter Frank (1. Preis) und Kathrin B. Külow (2. Preis), die von den Vertretern der Stadt Berlin und dem Vorsitzenden der Jury zunächst gewürdigt worden waren, durfte Rolf Blessing als erster der weiteren Nominierten, sein eingereichtes Gedicht
„Lebenstraum“ vortragen.
Zur Jury gehörten u.a. York Freitag (Vorsitz), Ingrid Gorr, Michael Manzek und Dr. Martin A. Völker.
Der Ulrich Grasnick-Preis wird jährlich vergeben und darüber eine Anthologie vom Quintus-Verlag in Berlin herausgegeben. Die Anthologie wird dann im nächsten Jahr anlässlich der Preisverleihung 2020 vorgestellt.

 

Hier sein Gedicht „Lebenstraum“:

 

Lebenstraum

 

Nachmittagsgewitter im Kopf
der fette Lebenstraum
knallt auf den Wertetisch
enorme Lastenwucht
spaltet das Holz
überflüssige Masse sinkt zu Boden
landet in purpurner Farbe
erhebt sich
als Flötenmelodie
erreicht den Glasperlenvorhang
der den Weg versperrt
wird zum nachdenklichen Nebel
der nach Erde duftet
entflieht schwerelos
lastenbefreit als Schmetterling
in welken Laubfarben
entgeht dem Hieb
des goldenen Schnabels
lacht über sich selbst
endet als spöttische Rose
im Garten Eden
© Rolf Blessing

 

 

 

 

Der erste Erzählband (mit Gedichten) von Rolf Blessing ist erschienen:

KOLONIE

Er enthält Geschichten und Erzählungen rund um das Ruhrgebiet und dessen Zechenkolonien.

ISBN 2 000040 857037 , außerdem Amazon und google 

 

24.08.2019 :

das Gedicht "Ich singe nicht" wurde in die "Anthologie XXII" der Bibliothek deutschsprachiger Gedichte (München) aufgenommen.

ich singe nicht

vom Hof des Königs

schon gar nicht

vom Himmel

oder vom Paradies

 

ich singe

von deinem Herzen

du Narr

da liegt dein Glück

verschüttet

noch nicht begraben

 

steh' auf

zieh' nicht mehr in die Schlacht

grabe mit bloßen Händen

berge es

unversehrt

 

 

im Juli 2019: Ein Bericht von Manfred Wrobel

 

Der Mülheimer Autor Rolf Blessing ist mit seinem Gedicht "Kameradschaft" in der Berliner Anthologie dabei!

 

 Ein Gedicht des Mülheimer Autors Rolf Blessing (Kameradschaft) hat es in die neue Anthologie " Glücklich sind jene, die wahre Freundschaft kennen" des Frieling-Verlages-Berlin geschafft.

Herausgeber ist Johann-Friedrich Huffman, und die Deutsche Nationalbibliothek hat diese Anthologie in der Deutschen Nationalbibliographie verzeichnet.
Herzlichen Glückwunsch!

  

26.04.2019 : Ein weiteres Gedicht wurde in die zweite Anthologie von Ulrich Grasnik "Im Auge des Dichters" aufgenommen:

 

Ostwind

 der Schatten

der kleinen

weißen Wolke

wandert

über das Kornfeld

 

der ruhige Landwind

fächelt

den goldenen Ähren

frische Luft zu

 

der Schatten verweilt

kurz

beim  großen Laubbaum

mitten im Feld

und erfrischt auch ihn

in dieser Mittagshitze

 

danach beeilt sie sich

die anderen

größeren Wolken

auf dem Weg nach Westen

wieder einzuholen

 

19.07.2013                erscheint im Quintus-Verlag, Berlin-Pankow

 

 

Lesewoche der Lesebühne Mülheim an der Ruhr auf der Schloßstraße vom 08.03. - 13.03.2019

 

 

18.03.2019

Der Beitrag "Kameradschaft" wird in die neue Anthologie des Frieling-Verlags in Berlin aufgenommen, und Ende Juli unter dem Titel "Glücklich sind jene, die wahre Freundschaft kennen" in den Handel kommen.

 

Kameradschaft

zwei Meter tief verschüttet

auf dem polnischen Schlachtfeld

im Kampf gegen die Russen

 

der Kompanieführer tot

die Front unter Beschuss

den Tagesbefehl im Nacken

 

graben sie ihn aus

nur mit den Händen

unter Einsatz ihres eigenen Lebens

 

und retten ihn

die Kameraden

meines Vaters 

 

 

Rezension zu seinem ersten Gedichtband "Betrachtungen eines Halbtoten"

Gedichte sind zeitlos. Sie geben viel preis über den, der sie schreibt. In diesem Falle sind es Gedichte aus der Feder des Mülheimer Autors Rolf Blessing, der seinen Debütgedichtband "Betrachtungen eines Halbtoten" veröffentlichte.

Beim Hineinlesen in sein Schaffenswerk begegnet man der gefühlten Endlichkeit des Autors. Doch der Grundtenor dieses Buches erzählt vom Wiederauferstehen.

Rolf Blessing beobachtet sein Umfeld mit offenem Herzen. Der Leser spürt die Liebe zum Detail. Er versteht es auf besondere Weise, Situationen und Menschen zu um- und beschreiben. So entstehen Bilder, die betroffen, nachdenklich stimmen, die das Leben an die Hand nehmen. Auch stellt er sich schützend vor Minderheiten. Das Gedicht "Dummkopf" erzählt davon. Er beschreibt mit seinem klaren Erzählstil auch gesellschaftspolitische Begebenheiten. Der Leser empfindet die Betroffenheit des Autors. Rolf Blessing bringt seine Texte auf den Punkt.

Dass ihm die Natur am Herzen liegt, spürt der Leser u. a. in seinem Gedicht "Ackerwinde".

Der Autor reist gerne. Er nimmt seine Leser mit auf eine Lesereise. Fast hätte er sich "verloren". So zu lesen in "Indische Verführung".

Mit seinem Gedicht "Russen", in dem es u. a. um das Schicksal aus ihrer Heimat Verschleppter geht, erzielte er eine sehr gute Platzierung und schaffte es somit in die Anthologie 2018 des Lorbeer -Verlages. Sein ausgezeichnetes Gedicht wurde bereits in den Niederlanden in einer Übersetzung von Mark van den Berghe veröffentlicht.

Mit seiner Debütveröffentlichung ist Rolf Blessing ein Werk gelungen, das ich von Herzen empfehlen möchte. Es wird ganz sicher noch etliche Liebhaber finden, die seine Gedichte anrühren, und die auch gerne ums Eck schauen. Ein wertvolles Buch, das bereichert.

Sabine Fenner, Flensburg, den 12.03.2019

 

lieber Rolf, Dein Buch habe ich noch einmal gekauft und es meiner Freundin geschenkt; die ist "hin und weg" von Deinen Poems.

                                                        Helga Loddeke, Mülheim, den 29.08.2019

 

und zuletzt noch dieses:  100 Gedichte über das Erleben der Zeit

My generation: Poetische Spurensuche nach lauter Schubladen, die es gar nicht gibt

 

Poesiealbum neu: My generation. Foto: Ralf Julke

Dichter sind die Nachdenklichen unter uns, die beim Treppeputzen Bob Dylan hören und über das Wohlwollen der Nachbarn sinnieren, die bei alten Armeejacken über deren Träger im Vietnamkrieg nachdenken oder beim Kauf einer Jeans über die biologische Abbauarbeit von Hosen, Flugblättern und rechtsradikalen Parteien. Sie wissen, wozu man die riesige Bibliothek im Kopf nutzen kann.

 

Und sie nutzen sie. Wissend, dass alles mit allem zusammenhängt und Geschichte nicht aufhört. Viele der in diesem Band versammelten 100 Autorinnen und Autoren haben die Chance genutzt, sich selbst zu verorten in der Zeit und der Geschichte. Nur die Jüngeren, meist nach 1990 Geborenen, denken tatsächlich nach über den medialen Quatsch von Generation X und Y und angepasst und Depression.

Vielleicht sogar leichtere. Es ist vielleicht nicht erstaunlich, wie stark das Jahr 1968 präsent ist in vielen Gedichten von Leuten, die längst graue und weiße Locken haben, längst zur gestandenen Generation der heute Schreibenden gehören, die sich mit diesem Jahr und seiner Unruhe beschäftigen. Selten sentimental. Denn einige von ihnen haben in diesem Kampf gegen den alten Muff gelernt, sich nichts mehr einreden zu lassen. Für Freiheit und Emanzipation zu kämpfen.

Es gibt keine Generationen, lautet ein nicht unwichtiges Zitat von Rolf Blessing.

„Es gibt auch ein freches Anti-Gedicht gegen die 1968er – aber das ist – auch das wieder konsequent 68 – aus der Klassenperspektive geschrieben. Denn es waren ja Studenten, die in den 1960er Jahren den Aufruhr in die Städte trugen. Und die kamen nun einmal damals fast alle von derselben Seite der Straße, während Arbeiterkinder auf der anderen wohnten und auch dann malochen gehen mussten, wenn sie eigentlich das Köpfchen zum Studieren gehabt hätten. 1968 war eine Revolte der bürgerlichen Jugend.“

 

es gibt keine Generationen

 

es gibt keine Generationen

noch nie gab es die

nur arm oder reich

Ost oder West

dumm oder weise

 

hier römische Dekadenz

Jugendwahn

Mainstream

 

dort Anstand

Achtung

Respekt

 

die 68er

heute Schmarotzer

der Gesellschaft

waren die Kinder reicher Leute

machten Beifall heischend Krawall

 

Kinder armer Leute

gingen arbeiten                          RB 07.05.2018

 

Poesiealbum neu „My generation“, Edition kunst & dichtung, Leipzig 2018, 7,89 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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